"Kokon" - Oliver Seeger, Hildesheim
bei Ringgau
| "Kokon" - Oliver Seeger, Hildesheim |
Die Arbeit entstand im Rahmen des Moduls "Projektentwicklung und Arbeitsexkursion" in Spangenberg 2010 der Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst, Hildesheim, Fakultät Gestaltung. „Grundsätzlich lässt sich sagen, dass die Entwicklung Deutschlands gewisse Parallelen zur Evolution eines Schmetterlings aufweist. Deutschland, zu Zeiten der Teilung, befand sich symbolisch betrachtet in einer Art Kokon; eine Zeit der Gefangenschaft und Wehrlosigkeit, aber auch eine Zeit der Entwicklung und Vorbereitung. Die anschließende Wiedervereinigung lässt sich in diesem Sinne als Schmetterling interpretieren, der als großes emotionales Ereignis die nächste Phase einleitete", beschreibt der damalige Student Oliver Seeger sein Kunstwerk "Kokon", das im Rahmen dieser Semesterarbeit zum Themas "Wiedervereinigung" entstand. Aber er erinnert auch daran, dass irgendwann der Punkt erreicht ist, wo man den Kokon aufbrechen möchte und sich über seine Grenzen hinwegsetzt. Im Falle Deutschlands war dies die "Wiedervereinigung".
Der "Kokon" erinnert zugleich auch an eine aufbrechende Eichel, die ihre gehaltvolle Frucht frei geben will, um Neues erwachsen zu lassen.
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zu Fuß auf dem Barbarossaweg X8, Etappe 5, zwischen Ringgau-Röhrda und dem Wanderparkplatz Ramberg bei Ringgau-Rittmannshausen bzw. am Premiumweg P15 Graburg