Grenzwanderweg Katharinenberg
Katharinenberg (Eichsfeld)
| Grenzwanderweg Katharinenberg | |
| Schwierigkeitsgrad: | leicht |
| Streckenlänge: | 6,6 km |
| Dauer: | 120 Minuten |
| Höhenmeter: | 353-462 m |
Die Wanderung beginnt vorzugsweise am neugestalteten Infozentrum am Wanderparkplatz "Grenzblick". Hier bekommen Besucher einen Eindruck von der historisch bedeutsamen Region und dem Nationalen Naturmonument Grünes Band Thüringen. Zahlreiche interaktive Elemente laden auch die Kleinen zum Entdecken ein.
Folgt man dem Rundwanderweg über den ehemaligen Kolonnenweg, kann man im Wald an der Grenze zu Hessen noch Grenzmarkierungen aus verschiedenen Epochen finden. Das Highlight der Tour ist der am Originalstandort verbliebene ehemalige Führungsturm der DDR-Grenztruppen, der durch die Gemeinde Südeichsfeld und den Heimatverein Wendehausen saniert wurde, um die Erinnerung auch für kommende Generationen zu erhalten. Im Inneren bBefindet sich eine Ausstellung zum Turm und zur Grenzgeschichte der Region. Rund 400 Meter vom Rundweg entferntr (ausgeschildert) befindet sich außerdem noch ein Beobachtungsturm vom Typ BT-9. Dieser ist zwar nicht zugänglich, aber die räumliche Nähe der beiden Türme am Originalstandort ist außergewöhnlich.
Das Ortsbild von Katharinenberg wird von der Kirchenruine mit ihrem Turm ohne Spitze geprägt. Die ehemalige Wallfahrtskapelle der Spätgotik wurde nie ganz fertig gestellt und mehrfach beschädigt. Nur der Turm wurde nach dem Bauernkrieg instandgesetzt, da man ihn als Wachturm benötigte. Der Chorraum wurde überdacht, um dort Gottesdienste abhalten zu können. Das führt zu der Besonderheit der "Kirche in der Kirche".
Der Rundwanderweg verläuft größtenteils über breite und gut begehbare Wege. Lediglich auf dem Kolonnenweg ist etwas Kondition und Trittsicherheit gefragt, da einige Abschnitte ziemlich steil sind.
Empfohlene Laufrichtung: Parkplatz Grenzblick (Infozentrum) – Kolonnenweg – Historische Grenzmarkierungen – Mahnmal Grenzturm – Wetterkreuz – Kirchenruine Katharinenberg – Parkplatz Grenzblick
Der Infopavillon und das Freigelände am Grenzblick ist von April bis Oktober täglich von 10:00-18:00 Uhr geöffnet.
Die nächste Versorgungsmöglichkeit befindet sich in Diedorf. Hier gibt es einen Verkaufsautomaten für Milch und regionale Produkte auf dem Gelände der Agrargenossenschaft sowie einen Edeka im Ort.
Kontakt
AnschriftWanderparkplatz “Am Grenzblick” (B249 bei Katharinenberg)
99988 Katharinenberg
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Ansprechpartner
Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal
Dorfstr. 40
37318 Uder
0361 57391500
poststelle.ehw(at)nnl.thueringen.de
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Details
Durch die Trockenheit der letzten Jahre sind viele Bäume geschädigt und bruchgefährdet. Seien Sie deshalb beim Aufenthalt im Wald umsichtig, insbesondere bei stärkerem Wind. Halten Sie sich nicht unter abgestorbenen Baumkronen auf. Vor allem Rotbuchen neigen zu spontanen Astabbrüchen. Das Betreten des Waldes erfolgt grundsätzlich auf eigene Gefahr.
Öffnungszeiten
Der Wanderweg ist immer geöffnet.
Bitte beachten Sie die Öffnungszeiten des Infopavillons (April-Oktober, täglich 10-18 Uhr) und des Grenzturms (ab Ostern Sommerhalbjahr, sonntags 13-17 Uhr, sowie auf Anfrage)
Anfahrt
Start/Ziel: Wanderparkplatz “Am Grenzblick” (B249 bei Katharinenberg)
Über die B249; zwischen Wanfried und Katharinenberg befindet sich der Große Parkplatz "Am Grenzblick", an dem auch die "Heimatalm" steht.
Parkplätze:
- Empfohlen: Wanderparkplatz "Am Grenzblick" (kostenfrei)
- Alternativ: Parkplatz in der Ortsmitte Katharinenberg (kostenfrei)
Nächste Bushaltestelle: Katharinenberg, Südeichsfeld (Anschluss an Mühlhausen und Eschwege)
Die Zuwegung zum Wanderweg läuft über den Naturparkweg Leine-Werra und ist ab der Ortsmitte separat ausgeschildert (ca. 500 m zum Rundweg)
Tipps
- Digitales Exit-Game: Fordere dich selbst heraus, indem du knifflige Rätsel löst und dein Wissen im interaktiven Exit-Game testest – entweder direkt am Informationszentrum (kurze Tour) oder auf dem Grenzwanderweg Katharinenberg (lange Tour).
- Mahnmal Grenzturm: originalgetreu erhaltener Beobachtungsturm der DDR-Grenztruppen mit Ausstellung (geöffnet ab Ostern So 13-17 Uhr; sonst auf Anfrage unter info(at)grenzturm.eu 3 Tage vor gepl. Termin)
- Mahnmal Grenzturm - die App: eine Standortbasierte Zeitreise ins Jahr 1989 mit authentischen Informationen und Zeitzeugenberichten. Erhältlich im Playstore und Appstore.
- Spurensuche am Grünen Band: Erkunde in einer interaktiven 360°-Tour die Natur und die Geschichte am Grünen Band im Werrabergland. Zu dem Projekt des BUND e.V. gelangst du hier oder über den QR-Code auf dem Infomaterial vor Ort.