TOP-Wanderweg Hanstein-Teufelskanzel
Rimbach-Bornhagen
| TOP-Wanderweg Hanstein-Teufelskanzel | |
| Schwierigkeitsgrad: | mittel |
| Streckenlänge: | 8 km |
| Dauer: | 145 Minuten |
| Höhenmeter: | 257 m auf und ab |
Start und Ziel ist der Wanderparkplatz am Hotel Zweiburgenblick oberhalb des Dorfes Rimbach (bei Bornhagen). Hier stehen ausreichend kostenfreie Parkplätze zur Verfügung, auch Wohnmobile finden Platz. Alternativ kann man auch neben dem Gasthaus Klausenhof in Bornhagen parken.
Vom Parkplatz aus kann man sich auf den rund 8 km langen Rundweg begeben, der durch eines der schönsten Gebiete des Eichsfeldes führt. Entdecken Sie urige Gasthäuser, naturbelassene Waldpfade und beeindruckende Aussichtspunkte, von denen man weit in das Eichsfeld und das angrenzende Hessen blicken kann.
Auf dem ehemaligen Kolonnenweg der DDR-Grenztruppen wird Geschichte greifbar: hier verlief vor drei Jahrzehnten die innerdeutsche Grenze. Heute ist der ehemalige "Todesstreifen" ein einmaliger Biotopverbund, in dem zahlreiche bedrohte Tier- und Pflanzenarten einen Rückzugsort gefunden haben.
Nach der Wanderung bietet sich ein Besuch der Burg Hanstein an. Unterhalb der Burg, im historischen "Klausenhof", kann man den Tag kulinarisch ausklingen lassen.
- Berghütte & Wirtshaus Teufelskanzel: Schon im 19. Jh. war diese urige Holzhütte ein beliebtes Ausflugsziel. Genießen Sie ein erfrischendes Getränk und hausgemachte Spezialitäten im rustikalen Schankraum oder im Biergarten unter schattenspendenden Bäumen.
- Sagenhafte Teufelskanzel: Seine Wette, den markanten Stein vom Blocksberg im Harz zum Hohen Meißner tragen zu können, hat der Teufel verloren. Geblieben ist aber ein einzigartiger Aussichtspunkt, von dem aus der Blick weit in die Ferne schweifen kann.
- Burgruine Hanstein: Jährlich locken das Hansteiner Burgfest am ersten Augustwochenende und der mittelalterliche Weihnachtsmarkt tausende Besucher in die wohl schönste Burgruine Mitteldeutschlands. Das mittelalterliche Ambiente und die wunderbaren Aussichten sind einen Abstecher auf jeden Fall wert!
- Grenzgebiet: Die Spuren der innerdeutschen Teilung sind z.T. noch sichtbar: Auf der Junkerkuppe, nahe der ehemaligen Grenze, entdeckt man die Überreste einer Funkstation des Ministeriums für Staatssicherheit. Von dem hölzernen Funkturm, der einst hier stand, ist jedoch nichts mehr zu sehen.
- Gasthaus Klausenhof: Hier wird Gastronomie zum Erlebnis: freuen Sie sich auf hochwertige regionale Küche oder ein Ritteressen in authentischem historischen Ambiente
Kontakt
AnschriftWanderparkplatz Zweiburgenblick, K67/Hansteinstraße, bei Rimbach
37214 Witzenhausen
Ansprechpartner
Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal
Dorfstr. 40
37318 Uder
0361 57391500
poststelle.ehw(at)nnl.thueringen.de
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Details
Durch die Trockenheit der letzten Jahre sind viele Bäume geschädigt und bruchgefährdet. Seien Sie deshalb beim Aufenthalt im Wald umsichtig, insbesondere bei stärkerem Wind. Halten Sie sich nicht unter abgestorbenen Baumkronen auf. Vor allem Rotbuchen neigen zu spontanen Astabbrüchen. Das Betreten des Waldes erfolgt grundsätzlich auf eigene Gefahr.
Der Weg ist nicht barrierefrei und nur abschnittsweise kinderwagentauglich.
Anfahrt
Wanderparkplatz Zweiburgenblick an der K67/Hansteinstraße - nahe des Kolonnenwegs - zwischen 37314 Witzenhausen-Werleshausen und 37318 Rimbach-Bornhagen.
Weiterer möglicher Startpunkt: Parkplatz am Klausenhof, Friedensstaße 28, 37318 Rimbach-Bornhagen
Adresse zur Navigation: Parkplatz Zweiburgenblick, Hansteinstraße, 37318 Rimbach/Bornhagen
Anfahrt über A38, B80 oder B27 möglich. Die Burg Hanstein ist weiträumig ausgeschildert.
Weitere Parkmöglichkeit am Gasthof Klausenhof, Friedensstr. 28, 37318 Rimbach-Bornhagen.
Tipps
Der Wanderer kann selbst entscheiden, in welcher Richtung er dem Rundweg folgt. Empfehlenswert ist aber, ihn im Uhrzeigersinn zu erkunden. So gelangt man über einen idyllischen Waldweg mit gelegentlichen Ausblicken in die Landschaft zuerst zum Gasthaus Teufelskanzel und dem gleichnahmigen Aussichtspunkt. Von dort aus geht es über einen pfadartigen Kammweg hinauf zur Junkerkuppe, der mit 511m ü. NN. höchsten Erhebung des Höheberges. Hat man die Anhöhe hinter sich gelassen, lohnt ein Abstecher zum "Lindewerrablick", wo ein Aussichtsturm über die Region und das "Grüne Band" informiert und grandiose Fernsichten garantiert.
Zurück auf dem Hauptweg führt ein naturbelassener Waldweg auf den ehemaligen Kolonnenweg, auf dem früher DDR-Grenztruppen patrouillierten. Ihm folgt man, vorbei am malerischen Friesenbachweiher und umrundet den Burgberg des Hansteins. Wieder in Bornhagen angekommen, kann man die Wanderung im traditionsreichen Gasthaus "Klausenhof" ausklingen lassen.